Prophetie-Spezial: Jesus und das Christentum

 

Bild: © panthermedia.net / Peter Kovacs - Jesus, einer von zahlreichen Propheten innerhalb des Christentums

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Wahrsagerei und ein Blick in die Zukunft sind nicht bloß Hokus-Pokus und esoterischer Kram. Auch in den Weltreligionen spielt dies eine fundierte Rolle, zum Beispiel im Urchristentum in Verbindung mit Jesus Christus. Das Urchristentum bezeichnet die Anfangszeit dieser Religion. Diese reicht vom Tod des Jesus von Nazareth bis zur Verschriftlichung der letzten religiösen urchristlichen Gedanken, die später in das Neue Testament Eingang fanden. Dieses gilt bis heute als das Wort Gottes. Biblische Verheißungen des Alten Testaments haben bereits den frühen Christen die messianische Ankunft von Jesus Christus vorausgesagt.

Prophetie wichtiger Bestandteil des Christentums

Vor allem durch Jesus selbst gewann die Prophetie auch im Christentum an Relevanz. So predigte der Messias der Christen vom nahenden Reich Gottes und folgte somit der biblischen Prophetie. Zudem erneuerte er diese und verlieh ihr wieder Aktualität. Schon zu Lebzeiten war Christus als großer Prophet bekannt und anerkannt. In der Apostelgeschichte und im Christentum erscheinen neben Jesus noch weitere Propheten. Schon damals und auch rückblickend kam diesen jedoch nicht so eine große Bedeutung zu. Zu nennen wäre hier beispielsweise Agabus. Dieser nämlich vermochte es, dem Paulus zu Prophezeien, dass er sich bald in Gefangenschaft befinden würde.

Normale Mitglieder der Gemeinde

Gemeinhin gilt die Prophetie im Christentum, so geht es zumindest aus vielen Bibelstellen hervor, als geistige Gabe, die zur Erbauung der Gemeinschaft genutzt werden sollte. Gerade im neuen Testament wird die Prophetie auffallend häufig in einen fast schon alltäglichen Kontext gestellt. Demnach gehörten Propheten genau so zu einer Gemeinde wie etwa Apostel oder Lehrer. Ihnen haftete nichts Zwiespältiges oder Okkultes an, sie waren vollwertige und beachtete Mitglieder der Gemeinde, die gern um Rat gefragt wurden. Dies verhält sich auch deshalb so, da die Hellsichtigkeit als eine Gabe Gottes betrachtet wurde. Nur der, der Gottes Geist empfangen habe, könne auch dessen Weisheiten verkünden.



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